Geliefert wird eine klassische Strickmarie, Höhe mit Klammern ca. 12 cm, und Holzstäbchen
Und so funtkioniert´s:
Zunächst das Fadenende durch das Loch nach unten durchfädeln und festhalten.
Jetzt den Faden, der oben rausschaut, gegen den Uhrzeigersinn um die erste Strickmaire-Klammer herum wickeln, dann um die nächste linke Klammer, wieder gegen den Uhrzeigersinn usw. Bis alle Klammern umwickelt sind.
Nun beginnt das eigentliche Stricken:
Den Faden außenseitig von rechts nach links vor die Klammer halten, die darunterliegende Schlinge über die Klammer heben (z. Bsp mit dem Holz-Stäbchen) und nach innen - in die Strickmarie - fallen lassen. Den Faden dabei nicht zu fest spannen, sonst lässt er sich nur schwer über die Klammer heben.
Dann genauso bei der nächsten (linken) Klammer verfahren und immer so weiter.
Zum Schluss wird der Faden durch die Wollschlingen auf den Klammern durchgefädelt, die Schlingen über die Klammern gehoben, Faden fest-ziehen, ggf. vernähen, und fertig ist das ganze.
Und das könnte daraus werden:
Topfuntersetzer (Schlauch spiralig aneinandernähen), Freundschaftsbänder, Applikationen für Shirts oder Hosen, Fingerpuppen, Armbänder, Halsketten, Mützen, kleine Schmusetierchen (wenn man die Schläuche mit Watte füllt), Träger für kleine Täschchen, Schnürsenkel, Fransen für ausgeflippte Schals, Taschen, Handyanhäger, Stirnbänder ... Die Strickschläuche können mit sehr großen Nadeln selbst wieder weiterverstrickt oder verhäkelt werden, mit Silber, Gold oder Perlen lassen sie sich toll für Dekozwecke einsetzen.